Presse: " TITANIC "

"Die Theatergruppe Titanick aus Münster bot ein eidrucksvolles Lehrstück über Technikvergötterung und menschliche Hybris. Noch nie ist bei einem der 19 vorangegangenen Festivals eine Show grandioser untergegangen als die "Titanic".
Münstersche Zeitung: Kochshows auf der Straße und die Titanic in Not

"Der bedingungslose Glaube an die Beherrschung der Natur durch den Menschen schafft Raum für satirische Elemente und wird von den Akteuren ausdrucksvoll und lautstark ad absurdum geführt. Es knallt, kracht und plätschert überall [...] bis das Schiff in den Fluten versinkt. Ein desaster für die Titanic, ein theatralischer Höhepunkt für die zahlreichen Zuschauer sowie ein gelungener Abschluss der Biennale [...].
Siegener Zeitung: Untergang eines Giganten


"Spektakulär - das ist der Ausdruck, der auf das große La Strada-Finale 2011 auf dem Messegelände am besten zutrifft. In einer unvergleichlichen Materialschlacht wird von der deutschen Gruppe Titanick zuerst der Ozeanriese in der Werft gebaut, um ihn schließlich mit Bomben und Granaten untergehen zu lassen."
Kronen Zeitung: Titanic sinkt in Feuer & Wasser


"Die Schauspieler ließen auf dem Marktplatz vor mehr als tausend Zuschauern bombastische Bilder vom Untergang der Titanic entstehen und den Luxusliner unter viel Getöse, begleitet von Pyroeffekten und Wasserfontänen, sinken. Sicher der Höhepunkt des Ahlener Kultursommers.
Ahlener Tageblatt: Höhepunkt des Kultursommers
 

"Ein wunderbar inszeniertes, mythisches Gesamtbild des Untergangs der verblendeten Technik-Gläubigkeit."

"Die Titanic läuft als turbulente Verdichtung theatralischer Bilder mit artistischen Elementen vom Stapel, es ist wie ein Sammelsurium einzelner Filmausschnitte, alle Figuren sind dabei Karikaturen ihrer selbst laut, schräg und kaum zu bändigen. Grandiose Übertreibung und der Kampf mit den Elementen sind wohl die beiden wichtigsten roten Fäden dieser Inszenierung..."
Dresdner Neueste Nachrichten: Untergang par excellence


"Das Projekt ist mehr als eine elementar-verspielte Verarbeitung des berühmten historischen Schiff-Schicksals. Es rückt vor allem dem Titanic-Mythos auf den Rumpf, diesem Sinnbild von menschlicher Hybris, bedingungslosem Fortschrittsglauben, von Naturunterwerfung und Klassenarroganz.
Sächsische Zeitung: Schwimmst du noch oder sinkst du schon?



"Call it a circus of comic grotesques directed by Fellini with elements of Cirque du Soleil and images drawn from Fritz Lang's "Metropolis" or Terry Gilliam's "Brazil." Friday night, the Gateway Party Liner watched from across the Allegheny, adding to our pleasure as part of our view, though the Cultural Trust dignitaries and funders on it thereby got a very poor and distant view of the proceedings. But the show is really all about us, the hoi polloi -- our fascination with the grandiose display of the rich and our pleasure in their comeuppance. The Titanic is a theme of Biblical size, like the Tower of Babel, and the burlesque ritual enacted by these inspired German troubadours is in the great tradition of parables of human pride."

Nennen Sie es einen Zirkus komischer Grotesken unter der Regie von Fellini, mit Elementen des Cirque du Soleil und Bildern, die aus Fritz Langs "Metropolis" oder Terry Gilliams "Brazil" entnommen wurden. Am Freitag Abend schaute der Gateway Party Liner über den Allegheny zu, und vermehrte als Teil der Kulisse noch unser Vergnügen, obwohl die Würdenträger und Sponsoren des Cultural Trust dadurch nur einen schlechten und entfernten Blick auf das Vorgehen hatten. Aber die Show dreht sich eigentlich um uns, das Volk - um unsere Faszination für die grandiose Zurschaustellung der Reichen und unsere Freude, wenn sie ihre gerechte Strafe bekommen. Die Titanic ist ein Thema von biblischer Größe, wie der Turmbau zu Babel, und das burleske Ritual, das diese geistreichen deutschen Troubadoure auf die Bühne bringen steht in der großen Tradition von Parabeln über den menschlichen Hochmut."
Pittsburgh Post Gazette: Riverfront 'Titanic' packs theatrics with flair


The Titanic Sinks Again, This Time On Land

"The slavering, wine-swilling owner of the ship is entertaining his equally boozy, ludicrously endowed mistress over dinner, while below deck a lame coal stoker tries to stem the first streaming leaks of water with his crutches. Slices of cooked pork and chunks of chicken fly through the air and into the audience, and Champagne spurts willy-nilly as the couple dine, unaware of the watery disaster beneath them.

Actors pile in, deformed-looking with exaggerated features created by makeup, wheeling in circles and yelling, to create a chaotic, nightmarish circus. From the pile of scrap metal they raise a creaking, shaking skeleton of a ship, and the action whips into a frenzied pace, driven by a group of off-kilter musicians. Their combination of mutilated waltzes, didgeridoo and horns, mixed with the clanging metal, creates a clatter, as if someone were pushing Tom Waits down the stairs."

Die Titanic sinkt noch einmal, diesmal an Land

Der geifernde, Wein schlürfende Besitzer des Schiffs unterhält seine ebenso versoffene, skurril proportionierte Geliebte beim Dinner, während unter Deck ein lahmer Heizer versucht, die Wasserstrahlen der ersten Lecks mit seiner Krücke zurückzuhalten. Stücke von Schweinebraten und Hühnchen fliegen durch die Luft und in das Publikum, und Champagner fließt unkontrolliert beim Essen des Paares, die von der nassen Katastrophe unter ihnen nichts wissen.

Schauspieler kommen herein, sie sehen deformiert aus mit ihren übertrieben geschminkten Zügen, kreisend und schreiend kreieren sie einen chaotischen, alptraumartigen Zirkus. Aus einem Haufen Schrott ziehen sie ein knirschendes, wackliges Skelett eines Schiffes hoch, und die Handlung wird plötzlich hektisch und schnell, angetrieben von einer Gruppe von Musikern, die aus dem Gleichgewicht scheinen. Ihre Kombination von verstümmelten Walzern, Didgeridoo und Hörnern, wiederum  vermischt mit dem Krachen des Metalls, erzeugen ein Geklapper als ob jemand Tom Waits die Treppe heruntergestoßen hätte."

New York Times: The Titanic Sinks Again, This Time On Land


"In diesem Jahr bildet ein grandioses Theaterinferno über den Glanz und den Untergang der Titanic, getragen von exzentrischen Charakteren und brillanter Live - Musik in Verbindung mir überwältigenden Feuer- und Wassereffekten, den furiosen Showdown des Festivals."
Allgemeiner Anzeiger: Untergang eines Luxusliners


"Das zurzeit wohl spektakulärste Straßentheater Deutschlands zeigte eine apokalyptische Show mit aufwendigen pyrotechnischen Effekten und einer gigantischen Klang - Kulisse."
Oberhessische Presse Marburg: Titanic geht mit Getöse am Afföller unter


"Een compliment aan de regisseur is hier op zijn plaats. Dat de drenkelingen na afloop ongedeerd konden opstaan om het uitbundige applas in ontvangst te nemen, was gezien de circusachtige toeren die zij hadden uitgehaald en klein wonder. "
Eindhovens Dagblad: Maar het orkest speelde door...


"Bravo pour l'audace et la vision créative, pour cette mise en scène ingénieuse et totalement éclatée qui nous en met plein la vue, qui nous surprend du premier au dernier instant."

Ein Lob für den Mut und die kreative Vision, für diese geistreiche und völlig abgedrehte Inszenierung, die uns begeistert, die uns vom ersten bis zum letzten Augenblick immer wieder überrascht."
Le Journal de Montréal: Titanic en version trash


In Schönheit untergegangen

Ein holzschnittartiges Tableau von Hybris und Vernichtung, schrill, mit hämmernder Musik untermalt - der Auftakt des des Theaterfestivals "Exciting Neighbours" war ein pompöser.
Marburger Neue Zeitung


"Erzählt wird die Geschichte vom Bau der Titanic im Licht der Schmiedefeuer auf der Werft, von der Schiffstaufe, von der Jungfernfahrt mit rauschendem Fest an Bord - bis das Eis und der Untergang drohen. Pantomime und Akrobatik verschmelzen mit Feuer, Licht, Wasser und effektvoller Live-Musik zu einem fesselnden Theaterinferno, an dessen Ende ein rauchendes Wrack im Geraer Stadtzentrum steht."
Allgemeiner Anzeiger Gera/Schmölln: Feuer, Wasser & Spektakel


"In sensationellen Bildern nimmt ein wundersames Märchen voller Träume, Visionen und Hoffnungen in diesem Open-Air Gestalt an."
OTZ: Zum Auftakt


"Das ist ein Spektakel für Technikfreunde. Wasserfontänen spritzen in die Höhe, setzen Rettungsboote unter Wasser, aus allen Ecken des Schiffs dringt die Flut. Gleichzeitig lodert es, Masten brennen, Seile gehen in Flammen auf. Das Theater Titanick aus Münster und Leipzig macht aus der Katastrophe eine Show, deren Hauptrolle Feuer, Stahl und Wasser spielen. Die Figuren brauchen dabei keine Dialoge, ein paar gebrüllte Brocken reichen dabei aus. Die wirren Gestalten, die heillos und mit Klamauk versuchen den Dämon im Zaun zuhalten, sind von Beginn an zum Scheitern verurteilt. Das furiose Spektakel lässt sich einfach so genießen und belachen."
Die Norddeutsche


"Die Münsteraner Theatertruppe schuf einfache und bestechend prägnante Szenenbilder, wofür sie bei verschiedenen internationalen Festivals mit Auszeichnungen geehrt wurde."
Kölner Stadtanzeiger

"Einfach bestechend prägnant sind die Bilder, mit denen das Theater Titanick den Untergang zelebriert."
Sonderveröffentlichung des Kölner Stadt - Anzeiger
 


"Es sind zwei Aspekte, die bei dieser grotesk-satirischen Show mit zirzensischem Einschlag, den Ausschlag geben: Der Spannungsaufbau stimmt, Action und Überraschungen treiben die Geschichte unaufhaltbar vorwärts, wecken die Neugierde und fesseln die Aufmerksamkeit. Zweitens ist das ästhetische Konzept und der faszinierende Bühnenaufbau schlichtweg genial, und obwohl vielfältige Themenbereiche angesprochen werden ... ist das Schauspiel nie intellektuell überladen."
Südkurier


A great hit, and we're not just talking about the iceberg

"The designs for this Titanic! are fascinating. Not only is the combination of huge amounts of fire and water visually spectacular, the imaging quotes the zeal of Meyerhold's turn-of-the-century revolutionary constructivism and the cynicism of Germany's noir horror films from the decades immediately following. The clown-like acting style is also drawn from the Russian revolutionary style, which sought to return the art form to the people. German theatre was the through-line from Russia, to what became modernism's main theatrical styles. Most readers wouldn't give a damn about the origins of the work's politics or aesthetics. What you want to know is whether it's a fun night. Yes, it is. The work is really quite marvellous, entertaining for children and adults alike. ... It is fine popular entertainment, with larger-than-life comic characters parodying the saga, huge and spectacular feats and tricks, including burning fires, floods of water and delightful fireworks to top it off."

„Der Entwurf dieser Titanic! ist faszinierend. Nicht nur die Kombination von riesigen Mengen von Wasser und Feuer ist visuell spektakulär, die Bildsprache zitiert die Inbrunst von Meyerholds revolutionärem Konstruktivismus der Jahrhundertwende und den Zynismus deutscher schwarzer Horrorfilme der nachfolgenden Jahrzehnte. Das clowneske Schauspiel stützt sich auch auf den russischen revolutionären Stil, mit dem man versuchte, diese Kunstform dem Volk zurückzugeben. Deutsches Theater war der Übergang von Russland, der Übergang zu dem was der Hauptsstil modernen Theaters wurde. Die meisten Leser scheren sich wahrscheinlich einen Dreck um den Ursprung der Politik und Ästhetik dieses Werks. Sie wollen wissen, ob der Abend Spaß macht. Ja, er macht Spaß. Das Werk ist tatsächlich fantastisch, unterhaltsam für Kinder wie Erwachsene. ... Es ist gute Volksunterhaltung, mit überlebensgroßen komischen Charakteren, die die Sage parodieren, mit riesigen, spektakulären Kunststücken und Tricks, darunter brennende Feuer, Wasserfluten und wunderbarem Feuerwerk as Sahnehäubchen."
The Sydney Morning Herald



"Une chose est sûre: les quelque 3000 spectateurs massés autour de la place Mauvard dimanche soir n'ont pas regretté le voyage. Ils ne pouvaient rêver un final plus grandiose. Du théâtre de rue à grand spectacle et à gros moyens mais de qualitè: Mimos ne peut qu'en redemander... "

"Eins ist sicher: die etwa 3000 Zuschauer, die sich um die Place Marvaud gedrängelt hatten, haben ihre Reise nicht bereut. Sie hätten sich ein grandioseres Finale nicht träumen können. Straßentheater mit großem Spektakel und riesigen Mitteln, aber von großer Qualität: Mimos muss davon mehr verlangen..."
Mardi, Périgueux, Frankreich


"...one of the most spectacular outdoor shows ever - and for once you can safely believe the hype."

"... eine der spektakulärsten Open Air Shows aller Zeiten - und dieses eine Mal können Sie dem Rummel glauben."
The Northern Echo, Stockton, England
 


"Der "Untergang der Titanic" präsentiert sich als Gesamtkunstwerk, als Fest für die Augen und Ohren. ... Durch die Verbindung von Zirkus, Performance und Theater, technischem Aufwand und viel Theatralik entsteht eine Art bombastisches Bilderbuch des Untergangs. Ein lebendes Gemälde, dessen verschiedene Schauplätze parallel existieren."
Pforzheimer Kurier


"Met name door onopvalend integreren in het spel droeg de kundig optredende technische ploeg een onmiskenbare positieve stehen bij aan deze prachtige voorstelling, die door het massaal aanwezig publiek terecht met een staande ovatie wird beloond.Schagen/Niederlande"
Noordhollands Dagblad


"I was prompted to these reflections by a great spectacle in El Poliedro by a German group. Some actors seemed to have been recruited from the circus, travesties of humanity, incomplete creatures. Screams alternated with thin shadows and profoundly distorted bodies. The music of the three jazz virtuosos from Leipzig - the bass player was like a god with his apostles around him- defined the action of each dialogue. We all know the story, but its images are strong.

"Ein großartiges Spekatkel in El Poliedro von einer deutschen Gruppe brachte mich auf diese Gedanken. Einige Schauspieler schienen aus dem Zirkus engagiert worden zu sein, Travestien der Menschheit, unvollständige Kreaturen. Schreie wechselten sich mit dünnen Schatten und schwer wiegend entstellten Körpern. Die Musik der drei Jazzvirtuosen aus Leipzig - der Bassspieler wirkte wie ein Gott mit seinen Aposteln um ihn - definierte die Handlung jeden Dialogs. Wir kennen alle die Geschichte, aber ihre Bilder sind stark."
El Nacional, Caracas,Venezuela



"... a spectacular visual event with brilliant dramatic irony."

"ein spektakuläres visuelles Erlebnis mit brillanter dramatischer Ironie."
Borba, Belgrad


"Dieses Spektakel bevorzugt das Bild, das Visuelle. Feuerwerk, Feuer im Maschinenraum, Wassermassen während des Untergangs, ein Augen- und Ohrenschmaus. Das ist großes Spektakel, das niemanden gleichgültig läßt." FESTIVAL Aurillac/Frankreich
La Montagne
 

"Mit diesem wahrhaft grandiosen Auftakt begann auf dem Hambacher Platz ein irrsinniges Open-Air-Fest, das alles bisher Gesehene in den Schatten stellen sollte. Denn was die Truppe "Titanick" unter freiem Himmel mit Totaleinsatz veranstaltete war ein gigantischer Kampf mit den Elementen Wasser und Feuer, so monumental und trickreich, daß man sich wie bei Dreharbeiten zu einem Kinofilm fühlte."
Rheinland-Pfalz-Rundschau

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