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TROJA

Auf dem Olymp war große Götterversammlung: die Unsterblichen tranken einander aus goldenen Pokalen zu und schauten auf Troja nieder. Da ward von Zeus und Hera der Untergang der Stadt beschlossen.
Mit den grausamen und grotesken Bildern vom Fall der Stadt Troja schafft die Gruppe ein Sinnbild für die selbstzerstörerische Lust an der Macht. Der Raub der Griechin Helena durch den Trojaner Paris führt zur Belagerung Trojas.

Bei Titanick ist die umkämpfte Stadt eine monumental-futuristische Stahlkonstruktion. Sprache reduziert sich auf Kampfschreie und Schlachtrufe. Urgewalten wie Feuer, Wasser und Erde machen aus dieser Inszenierung ein brachiales Gesamtkunstwerk.

Mit der ungebändigten Gewalt eines Natur-Spektakels wird der Untergang einer Stadt zelebriert. In Anlehnung an die Geschichte Homers über die Belagerung von Troja zeigte Theater Titanick neben der Dramatik vor allem das Groteske und das Absurde eines Krieges.

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