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UNTER STROM

Mit dem Strom aktiviert das Titanick-Ensemble ein fünftes Element. Die Inszenierung handelt von der faszinierenden und wertvollen Energie und davon, wie die konsumwütigen Menschen sie verschwenden.

Mit wenigen Worten, poetischen Bildern und dem Einsatz einer Technik, die archaische Kraft ausstrahlt, entsteht ein mitreißendes Stück über den Strom. Strom, der im Lebensalltag nicht greifbar und unsichtbar ist, wird sinnlich wahrgenommen. Einfache mechanische Elemente sprechen Bände über die Herstellung, die Speicherung und die Weiterleitung von Strom.

Ein zwölf Meter hoher Turm überragt die Szenerie mit verschachtelten Wohngebilden, Almhütte, Stahlgerippe und Parabolspiegel. Im Turm lebt ein alter, weiser Mann, der Regent des Stroms, zusammen mit skurrilen Stromvasallen. Der Blick auf das Bühnenbild ist wie eine Rückblende in die Anfänge der Industrialisierung und erinnert an Chaplin’s “Modern Times” ebenso wie an die ersten Hochspannungslabore. Mitten drin verschwenden die Bewohner ihren Strom, angetrieben von Konsumwut, maßlosem Luxus und Streitereien.

UNTER STROM